Aktuelles

 

01. März 2019, 14.00 Uhr, Rathausfoyer

Eröffnung Ausstellung "Würzburger Gesundheitswesen"

 

 

 

 

Neujahrsempfang 2019

13. Januar 2019, Greisinghäuser Neubaustraße

Empfang und Vortrag

Vorausgehend  unseres  Empfangs  stellte  Herr Dr. Alexander Weigand, von der Beethovengruppe, anhand von Modell, Schaubildern und bebildertem Vortrag, die Planungen auf dem derzeitigen Posthallenareal vor. Auf der Internetseite der Beethovengruppe können Eckdaten zum Inhalt und Stand des Projektes eingesehen werden. Die Mitglieder unseres Vereins, und die anwesenden interessierten Besucher, erhielten sehr viele Informationen und konnten im Anschluß an den Vortrag Fragen zur Bauplanung, Architektur, den Zielgruppen für die Miet- und Gewerbeeinheiten, zur Immobilienbegrünung, Stadtbelüftung, Verkehrsplanung, Anbindung, und manch anderen Aspekten, stellen.

Zu unserem Empfang umriss unser 1. Vorsitzende Matthias Rothkegel in seiner Ansprache die gegenwärtigen, zeitgreifenden Hauptaufgaben unseres Vereins, die bei der zukünftigen Entwicklung des Waldhaus, und der Sanierung des ausgebrannten Wachthaus im Steinbachtal, und bei der Instandhaltung der Richtervilla am Mainkai liegen. Er berichtete von den Aktivitäten des Vereins in der Geschichtswerkstatt und den beiden Veranstaltungen während der Landesgartenschau. Er gab einen Ausblick auf das diesjährige Jubiläum der Frankenwarte. Und schloss mit der Vorfreude auf die kommenden Veranstaltungen und Vereinsaktivitäten.

Unser Würzburger Oberbürgermeister Christian Schuchardt durfte im Laufe unseres Empfanges willkommen geheißen werden. In seinen Worten an die versammelte Vereinsgemeinschaft führte er aus, dass er natürlich auch als einzelne Person, Bürger unserer Stadt, und auch Mitglied im Verschönerungsverein, sich für die gedeihliche Entwicklung von Würzburg aufgerufen fühlt. Der kritische Austausch im Verein und in den anderen Foren trage zu fruchtbaren Ergebnissen bei der Stadtentwicklung bei. Er bedankte sich als Mandatsträger für das bürgerschaftliche Engagement unseres Vereins, und damit bei unseren vielschichtig engagierten Mitgliedern.

Der Empfang fand bei angeregten Gesprächen, kunstvollem Gitarrenspiel, mit einem hervoragendem Schoppen, bei leckeren Häppchen, seinen Ausklang.

(Text: Hubert Gredel, Bilder: Matthias Rothkegel)

 

 

 

Projektarbeit zum Sonderheft Nr. 4, "Das Gestapo Notgefängnis in der Friesstraße"

26. November 2018, Shalom Europa

Das Schulprojekt „Denkmal Gestapo-Notgefängnis Friesstraße“

Nach der Publikation der Dokumentation des Gestapo-Notgefängnisses Friesstraße, von Alexander Kraus, als Heft 4 – März 2015, der Geschichtswerkstatt im „Verschönerungsverein Würzburg e.V.“ erschienen, wandten sich Herr Försch und Herr Kraus mit der Initiative an den Schul- und Kulturreferenten der Stadt Würzburg, Herrn Al Ghusain, ein Denkmal für die hunderten ausländischen Zwangsarbeiter, Frauen und Männer, die an diesem Ort erniedrigt, gequält, misshandelt und einige ermordet worden waren, zu errichten.

Herr Al Ghusain stand der Idee sehr aufgeschlossen gegenüber und übertrug die Fortführung des Projekts an Frau Linke, die neue Leiterin des Kulturamts. Sie initiierte daraufhin im Schuljahr 2017/2018 das Schulprojekt „Denkmal Gestapo-Notgefängnis Friesstraße“, an dem sich die angrenzenden Schulen, die Goethe-Keppler-Schule und das Matthias-Grünwald-Gymnasium, mit eigenen Projektgruppen beteiligten. Das Schulprojekt wurde von den beiden Lehrerinnen Frau Haberzettl und Frau Hock geleitet und unterstützt, durch den freischaffenden Bildhauer und Grafiker Herrn Schmitt  und  Herrn Kraus. Aus dem Projekt gingen 13 Modelle für ein Denkmal und ein fiktives Tagebuch einer jungen Zwangsarbeiterin hervor.

Die Präsentation des Schulprojektes fand unter der Schirmherrschaft von Herrn Oberbürgermeister Schuchardt, am 10. Juli 2018, in den Räumen der Franz-Oberthür-Schule statt. Danach wurden die Modelle während des Schulfestes des Matthias-Grünewald-Gymnasiums, und im Verlauf des Augusts im oberen Foyer des Würzburger Rathauses, ausgestellt. Das Projekt fand im Rahmen der Präsentation der Audioguides des P-Seminars „Würzburg hören“, des Matthias-Grünwald-Gymnasiums, am 26.11.2018 im Shalom Europa seinen Abschluss. Ein Beitrag des P-Seminars befasste sich ebenfalls mit dem Gestapo-Notgefängnis Friesstraße.

Am 05.04.2019 werden Stolpersteine für die Todesopfer im Gestapo-Notgefängnis Friesstraße und die durch die Deportation in ein Konzentrationslager Umgekommenen verlegt.

Sie sind bereits heute zur Verlegung der Stolpersteine und zur Abendveranstaltung in der Aula der Franz-Oberthür-Schule herzlich eingeladen.

Text und Bilder: Alexander Kraus
Bilder von oben nach unten
Kulturreferent Achim Könneke, Präsentation im Shalom Europa
Orchester Johannes Wolf, Präsentation im Shalom Europa
Frau Dr. Rotraut Riess, Präsentation im Shalom Europa
Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Präsentation in der Franz Oberthür Schule
Musikalischer Beitrag, Präsentation in der Franz Oberthür Schule

 

 

 

Einweihung

19. November 2018

Feierliche Einweihung des Friedhofengel auf dem Würzburger Hauptfriedhof

Seit 1859 befindet sich der Friedhofsengel auf dem Würzburger Hauptfriedhofes. Er erinnert an das Schicksal der polnisch-litauischen Fürstin Ludwika Swiatopelk-Mirska, geborene Godlewska, welche Anfang 1859 schwer krank nach Würzburg kam, um bei Friedrich Wilhelm Scanzoni von Lichtenfels Hilfe zu suchen. Leider konnte der Arzt ihr nicht helfen, und so verstarb sie am 15. Februar 1859 in Würzburg im Alter von nur 33 Jahren. Ihr Witwer, Fürst Napoleon Adam Swiatopelk-Mirski, ließ zum Andenken zwei gleiche Engelstatuen fertigen, ein Engel kam auf den Würzburger Hauptfriedhof, der andere in ihre Heimat in Litauen. Die Zeit forderte an der Zinkgussplastik ihren Tribut und diese zeigte das typische Schadensbild des Materials. So mußte die Statue am 09.11.2017 abgebaut und zur Restaurierung in der Werkstatt der Firma Haber & Brandner in Regensburg verbracht werden. Doris Jäger-Herleth, Stadtführerin in Würzburger, ist es zu verdanken, dass die Würzburger Öffentlichkeit auf den Verfall des Friedhofengel aufmerksam wurden. Voller Herzblut, angesichts des tragisch-romantischen Hintergrundes, sammelte sie unermüdlich Spenden und auch der Verschönerungsverein steuerte etwas zur Restaurierung bei. Am Montag 19.November 2018 wurde der Engel von Fürstin Ludwika im Beisein des litauischen Botschafters seiner Exzellenz Darius Jonas Semaška (Botschaft der Republik Litauen / Lietuvos Respublikos ambasada Vokietijoje) geweiht.

Text und Bild: Matthias Rothkegel

 

 


 

 

Podiumsdiskussion



17. April 2018, am Hubland

Podiumsdiskussion auf dem Gelände der Landesgartenschau (LGS), in der Blumenhalle

Der Verschönerungsverein Würzburg ludt zu einer Podiumsdiskussion ein

Welche Chance hat heute Grün in Würzburg ?

In der modernen Stadt buhlen viele Ansprüche und Nutzer um Flächen, Gastronomie, Geschäfte, saisonale Veranstaltungen, Märkte, Grünflächen, Fußgänger, Autos, Lieferverkehr, ÖPNV und nicht zuletzt Rettungsdienst und Feuerwehr. Wo ist da Platz für städtisches Grün, wo es doch gerade heute im Zuge der Klimadiskussion und auch den gestiegenen Ansprüchen an ein lebenswertes Stadtklima so wichtig ist?

Muss es der Baum im engen Asphaltkorsett sein?

Welche modernen Formen von Grün gibt es?

Sind diese schon erprobt oder ein Wagnis?

Auf welchen Flächen macht welches Grün Sinn?

Wieso gibt es heute so wenig Grün zwischen unterem Markt und Theater?

Und nicht zuletzt, wie kann es sinnvoll und nachhaltig mehr werden?

All dies hat der Verschönerungsverein Würzburg, der im städtischen Umland, beginnend im vorletzten Jahrhundert, viel des üppigen Grüns gepflanzt hat, an welchem wir uns heute erfreuen dürfen, am 17.4.2018 ab 18:00 Uhr in der Blumenhalle auf der Landesgartenschau diskutiert:

Es diskutierten mit uns auf dem Podium

- Prof. Christian Baumgart, Stadtbaurat
- Wolfgang Kleiner, Umwelt- und Kommunalreferent der Stadt Würzburg
- Martin Thies, Thies Network für Green City Solutions
- Jürgen Herrmannsdörfer, Gartenbau-Unternehmer und Mitglied im Forschungs- und Innovationsbeirat der Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
- Dr. Hermann Kolesch, Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau
- Matthias Rothkegel, 1. Vorsitzender des Verschönerungsvereins Würzburg e.V.

moderiert wurde die Diskussion von:

- Claudia Knoll, Landschaftsarchitektin und Geschäftsführerin der Landesgartenscha

Text und Bilder: Matthias Rothkegel

Verschönerungsverein Würzburg e.V.
im Pleicher Handwerkerhaus
Pleicherkirchgasse 16
97070 Würzburg

Di+Do 16-18Uhr

0931/880654-20

E-Mail senden

Sonstiges
Do., 30.05.2019, 11:00Uhr
125 Jahre Frankenwarte
Sonstiges
Mi., 05.06.2019, 18:30Uhr
Jahreshauptversammlung

Castell-Bank Würzburg

IBAN : DE42 7903 0001 0000 015544

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