Historie der Geschichtswerkstatt

Der Freundeskreis „Geschichtswerkstatt Würzburg“ ist Anfang der neunziger Jahre hervor gegangen aus einer Veranstaltungsreihe der Volkshochschule. Dort konnte weder die räumliche, noch die organisatorische Arbeit befriedigen. Nach der Einstellung dieses Angebots der VHS trafen sich an der Geschichte unserer Stadt interessierte Leute auch weiterhin, inzwischen mit festen Terminen und ständigem Versammlungsort. Dass die Freunde beisammen blieben und in der Folge noch viele andere Interessenten dazustießen und begeistert mitmachten, ist das Verdienst von Heinrich Weppert, der von da an auch Ziel und Richtung bestimmte.

Dieser Freundeskreis hatte keinerlei Organisationsform, weder Vorsitzenden oder Sprecher, noch finanzielle Beiträge. Er finanzierte sich allein aus Spenden und den aus der gemeinsamen Arbeit erzielten Erlösen. Der Freundeskreis war, wie der Name schon sagt, ein Kreis von Freunden, die sich mit der Geschichte der Stadt Würzburg beschäftigten. Von Anfang an war erklärtes, gemeinsames Ziel, die Sammlung von Bilddokumenten, die Ermittlung von Daten dazu und die Speicherung für kommende Generationen.  Das sollte nicht dazu führen, dass ein weiteres Archiv im Verborgenen entsteht.  Unsere Mitbürger sollten das auch zu sehen bekommen und so gab es mittlerweile 16 Einzelausstellungen und die Kataloge dazu. Daneben wurden eine Reihe von Bildkatalogen für die Stadtteile Heidingsfeld, Grombühl und Unterdürrbach aufgelegt.  Seit Ende der  90er Jahre sind dann auch 30 Broschüren „Alt-Würzburg“ und einige Sonderausgaben gedruckt worden.

Auch  Besuche von Ausstellungen, Vorträgen und Ausflüge fanden sporadisch statt. Vor allem in monatlichen Zusammenkünften wurden die Ergebnisse der Recherche diskutiert und in gemütlicher Runde auch der Unterhaltung gezollt.

Völlig unvorbereitet traf es den Freundeskreis am 6. Mai 2011 als Heinrich Weppert nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist.  Über 20 Jahre hat er den „Freundeskreis Geschichtswerkstatt“ geleitet.  Er ist aus der jüngeren Stadtgeschichte nicht wegzudenken und  war niemals müde, wenn es galt der Heimatstadt, seinem Würzburg, sowohl dem Vergangenen wie auch der Entwicklung zum neu gestalteten Würzburg Glanz zu verleihen.  Bis in die Nacht arbeitete er an Scanner, Computer und Laptop, bearbeitete er Bilder und ordnete Dokumente. Wir sind uns immer einig gewesen, dass dieses unser gemeinsames Werk dereinst der Stadt, den Würzburger Bürgern zur Verfügung stehen und nicht in irgend einem Archiv schlummern soll.

Die neuere Geschichte der Geschichtswerkstatt Würzburg lesen Sie in "Wir über uns"!

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Beschreibung: 2005 Ausstellungseröffnung
2005 Ausstellungseröffnung

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